Ein Dialog über die Zukunft Europas im Auftrag der deutschen Regierung

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Wir haben herausgefunden, wie die deutschen Bürger Europa in ihrem täglichen Leben erleben, wie sie die Rolle Europas sehen und wie sie die Zukunft Europas einschätzen.

Die Herausforderung

Das europäische Integrationsprojekt ist ein global und historisch einzigartiges Projekt, das mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist. Von Mai bis Oktober 2018 waren alle Bürgerinnen und Bürger der EU-Mitgliedsstaaten eingeladen, an einem Bürgerdialog zur Zukunft Europas teilzunehmen, um über die Themen zu diskutieren. In Deutschland nutzten sowohl die Bundesregierung als auch ihre zivilgesellschaftlichen Kooperationspartner diese Gelegenheit, um im Rahmen von strukturierten Dialog-Bürgerbeteiligungsveranstaltungen direktes, persönliches Feedback von den Bürgern einzuholen.

Unsere Vorgehensweise

Zwischen Mai und Oktober 2018 wurden in Deutschland insgesamt mehr als 100 Dialogveranstaltungen durchgeführt. Diese lieferten die Grundlage für die Dialogauswertung und -analyse durch Kantar im Auftrag des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Deutschland.

Dabei wurde auf softwarebasierte und automatisierte Text-Mining-Ansätze zurückgegriffen, um sehr große Mengen an Forschungsinhalten zu analysieren. Dieses Verfahren, das eine einzigartige Kombination aus künstlicher Intelligenz (KI) und menschlicher Intelligenz auf der Basis von tiefem Fachwissen einsetzt, gewährleistet ein hohes Maß an wissenschaftlicher Objektivität und Transparenz.

Das Ergebnis

Die Ergebnisse des Bürgerdialogs lieferten neue Erkenntnisse darüber, wie die Bürger Europa in ihrem täglichen Leben erleben, wie sie die Rolle Europas aus deutscher Sicht wahrnehmen und wie sie die Zukunft Europas sehen, wobei sich spezifische Einsichten für bestimmte Bevölkerungsgruppen ergaben.

Die Umsetzung

Insgesamt zeigte sich ein deutlicher Wunsch nach mehr europäischer Integration und Kooperation als Antwort auf die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Positive Wahrnehmungen von Europa überwogen bei den meisten diskutierten Themen, negative Hinweise beschränkten sich auf den Kontext der Verharmlosung der Schwächen Europas, auch in der Migrations- und Flüchtlingspolitik, wo die Bürger dringenden Handlungsbedarf sahen

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