Wahrnehmung versus Realität: Kommunikationsfachleute und Verbraucher sind sich nicht einig

Die Wahrnehmung der PR-Fachleute darüber, welches die wichtigsten Nachrichtenquellen sind, stimmt nicht mit den meisten westeuropäischen Verbrauchern überein.
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Unsere Studie hat gezeigt, dass die Annahmen der Branchenexperten zum allgemeinen Nutzerverhalten eher dem tatsächlichen Verhalten der 16- bis 24-Jährigen entsprechen, als dem Markt insgesamt.

Wie im nachstehenden Diagramm dargestellt, glauben die Branchenexperten, dass die Nutzer heute mehr Nachrichten über soziale Influencer (52%) und Podcasts (43%) konsumieren, doch nur 7% bzw. 5% der Nutzer geben an, dass sie diese Kanäle tatsächlich stärker nutzen. In Wirklichkeit sind die Medien, die am meisten an Bedeutung gewonnen haben, TV-Nachrichten und Zeitungsinhalte.

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Für die jüngere Generation sind die sozialen Medien in der Tat die am schnellsten wachsende Quelle für Nachrichten. Doch selbst wenn man nur diese jüngere Bevölkerungsgruppe betrachtet, wird der wachsende Einfluss von Social Influencern und Podcasts stark überbewertet.   

Reaktion ist keine Strategie

Der Nachrichtenkonsum, so wie er zukünftig erfolgt, ist die eine Sache. Dennoch sollten wir die aktuelle Realität nicht außer acht lassen. Reaktion ist keine Strategie, wenn sie zu spät kommt. Auf die Mischung kommt es an, um die gewünschten Zielgruppen anzusprechen und die Botschaften in einer ständig präsenten Nachrichten- und Informationslandschaft passend zu platzieren. Kommunikationsteams in Unternehmen müssen die Einstellungen ihrer Nutzer verstehen und deren Wahrnehmungen kontinuierlich testen, um ihre Mediapläne genau auszurichten. Hierbei helfen Daten, um Strategien zu entwickeln, die mit der Wahrnehmung der Nutzer übereinstimmen.

Wie gut kennen Sie Ihre Nutzer?

Mit unserem Kantar-Monitoring und intuitiven Dashboards in unserer Plattform Kantar Reputation schlagen wir eine Brücke vom "Was" zum "Warum". Unsere Lösungen ermöglichen es Unternehmen, ihre Reputationsstrategie zu formulieren und weiterzuentwickeln, künftige Publikumstrends vorherzusagen und KPIs kategorie- und branchenübergreifend zu vergleichen.

Der vollständige Report, den Sie hier herunterladen können, stellt unser kollektives, konventionelles Denken in Frage, zeigt neue Prioritäten auf und unterstreicht die Bedeutung von evidenzbasierten Erkenntnissen. Er ist Teil unserer 2021 Media Navigator Serie - einer provokativen Perspektive, die aufzeigt, wie Sie mit Daten in einer zunehmend dynamischen, vernetzten Welt wettbewerbsfähig bleiben.

Zur Studie:

Kantar hat mit mehr als 700 internen Kommunikationsfachleuten und mehr als 6.000 Verbrauchern in ganz Westeuropa (Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Spanien und Großbritannien) gesprochen, um zu verstehen, was für die Kommunikationsbranche und die Verbraucher, wichtig ist. Einige unbequeme Wahrheiten werden aufgedeckt und konventionelles Denken in Frage gestellt. Der Report ist eine Analyse der folgenden Themen, die zusammen fünf entscheidende Schritte zu einer besseren Kommunikationsstrategie bieten:

  • das Vertrauen in Nachrichtenmarken und -aggregatoren
  • die Abhängigkeit von Technologie und menschlicher Intelligenz zum Verständnis der Medienberichterstattung und ihrer Auswirkungen auf die Reputation
  • die Notwendigkeit einer besseren Nutzung der vorhandenen Datenbestände

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